11960520_10207088915599628_662293564_o

Ben beim Enduro One-Rennen am Ochsenkopf

Am vergangenen Wochenende (22.-23.08.15) lud die Radsportabteilung des WSV Oberwarmensteinach ins Fichtelgebirge ein, um das 4. Rennen der Enduro One-Serie zu bestreiten. Am Freitag machte sich unser Teamfahrer Ben auf den weiten Weg von Freiburg aus zum Ochsenkopf, der durch den vielen Verkehr und die zahlreichen Baustellen noch anstrengender war. Hier sein Bericht:

11942416_10207088951880535_1459302013_o

Samstag – Training: Die Stage 1 und 5, welche auch gleichzeitig Prolog war, durften trainiert werden. Diese lagen hintereinander auf der DH-Strecke und somit konnte die in einem Durchlauf gefahren werden. Zum Uphill konnte man den Sessellift benutzen, was viele Trainingsfahrten möglich machte. Mit 11899341_10207088955280620_2093385383_oden 3 Steinfeldern auf den Stages waren auch mehrere Fahrten notwendig, um die richtige Linie zu finden, die einen heil runter bringt, denn in jeder 2. Kurve standen Leute, um ihre Platten zu flicken. Ich schaffte es an den beiden Tage nicht einen einzigen Platten einzufahren! Mein Tipp: viel Tubeless Milch und viel Luft!

Prolog: Nach den vielen Trainingsrunden hieß es dann Prolog fahren. Nach der Fahrerbesprechung machten wir uns alle auf den Weg zum Start des Prologs. Oben angekommen mussten wir dann knapp eine halbe Stunde warten bis wir uns ins Vergnügen stürzen durften. Diese lange Anstehzeit, wie sie Gott sei dank nur im Prolog vorkam, führt natürlich dazu, dass man dann kalt und müde startete. Trotzdem versucht man ja dann sein bestes zu geben (18. in meiner Klasse).

Sonntag – Renntag: Schönes Wetter!! Stage 1 mit den 2 schwierigsten Steinfeldern lief, dank der vielen Trainingsläufe, ganz gut. Dann ging es gefühlte 400 m auf der Forststraße zum Beginn der Stage 2. Die Stage 2 verlief über einen flachen Trail, auf dem man schön schnell fahren konnte. Doch man musste durch Muskelkraft die Geschwindigkeit aufrecht behalten. Die nächste Verbindungsetappe war auch nicht viel länger, gab mir aber die Möglichkeit zu regenerieren und mich auf Stage 3 vorzubereiten. Diese Stage war auf einem ebenen, verwurzelten Trail. Hier war es mir nicht möglich einen Rhythmus zu 11960520_10207088915599628_662293564_ofinden, doch so erging es anscheinend den meisten. Dann kam die anstrengendste Verbindung; wieder hoch auf den Ochsenkopf. Die Stage 4 war mein Highlight: Schneller, flacher und verwurzelter Weg. Die Wurzeln und Steine ließen sich an vielen Stellen wunderschön überspringen. Danach ging es einmal um den Ochsenkopf zum Start der Stage 5. Hier konnte ich im Vergleich zum Prolog nochmal 4 Sekunden rausholen. Mein Ziel war Top 10, was ich mit dem wunderbaren 10. Platz auch erreichen konnte. Alles in allem wieder ein tolles, abwechslungsreiches Rennen. Ich freue mich jetzt schon auf’s Finale in Wipperfürth!

Hier mal eine Gondelfahrt von der Talstation bis zum Gipfel:

 

No Comments

Leave a Comment

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.