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Das MadEastEnduro 2016 in Altenberg

MadEastEnduro 08Am letzten Juni Wochenende hieß es wieder: Jetzt wird’s MAD! Dafür reiste Chris wieder die ca. 600km ins Sächsische Altenberg an, um, wie auch im Vorjahr, an der MadEastEnduro-Challenge am Samstag und Sonntag teilzunehmen. Hier schildert er seine Eindrücke vom Rennwochenende:

Am Samstagmorgen startete das MadEastEnduro und ich holte mein Starterpaket und den Transponder ab. Der Start ging dieses Jahr in 60er Gruppen alle 30 min. von statten, um an den Stages die Wartezeiten zu verkürzen. Im Vergleich zum letzten Jahr war es dieses Jahr auch definitiv besser, wenn auch noch nicht perfekt. Aber immerhin spielte das Wetter mit. Es war den ganzen Tag um die 30 Grad warm und trocken und erst gegen Nachmittag zog ein Regenschauer auf. Da waren die meisten Enduristen jedoch schon im Ziel. Ich startete in der letzten Startgruppe und so ging es dann um halb elf auf den ersten Transfer der 40 km Runde des Samstags.

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Die erste Stage war sehr ungewöhnlich für ein Enduro-Rennen. Es war wie ein kleiner, mit Wurzeln übersäter Pumptrack. Allerdings kam ich hier leider nicht wirklich in einen Flow. Interessant war es aber auf jeden Fall. Die zweite Stage an der Tellkoppe war lang, wurzelig, schnell und technisch. Danach kam ein längerer Transfer zum Skihang nach Hermsdorf, wo auch dieses Jahr wieder einige Schmankerl präsentiert wurden. Die Strecke führte über eine Holzwippe und mehrere andere Holzbauten, sowie durch einen LKW Anhänger und dann wieder wurzelig ins Ziel. Es war definitiv sehr spaßig. Die vierte Wertungsprüfung war wieder sehr flowig aber tretlastig im Wald abgesteckt, mit einem schönen Zielsprint. Die letzte Prüfung am Samstag startete wieder am Skihang oberhalb des Start-/Zielbereichs in Altenberg. Es ging wieder wechselweise in den Wald und über offene Wiesenkurven ins Ziel, wo sofort der Transponder ausgelesen wurde und man seine Zeiten sofort ausgedruckt bekam.

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Alles in allem lief der Samstag bei mir ganz gut. Ich kam ohne Sturz durch und fand nachher auch meinen Flow. Allerdings merkte ich hier nochmal an welchen Punkten ich noch arbeiten muss. So blieb bei mir am Ende des Tages der 131. von 212 Plätzen. Nicht ganz so wie erhofft, aber doch okay und besser als im Vorjahr. Die Strecken jedoch waren wie im Jahr zuvor wieder genial abgesteckt,  fordernd und spaßig. Nach der Siegerehrung ging es dann zum Abendessen und dann ins Bett, denn die hohen Temperaturen tagsüber hatten schon ordentlich Energie gesaugt.

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Der Sonntag startete mit wesentlich angenehmeren Temperaturen. Allerdings hatte es nachts stark geregnet und so stellte ich mich auf matschige Streckenverhältnisse ein, die die knapp 35 km anspruchsvoll gestalten sollten. Die erste Wertungsprüfung des Tages startete direkt hinter der tschechischen Grenze auf einem Golfplatz. Es ging über Abschlaghügel und durch Sandgruben, Wiesenkurven auf dem kurzgetrimmten Golfrasen in ein Waldstück mit Wurzeln und Steinen, was jedoch einige Platte forderte.  Hier fehlte mir wieder ein bisschen der Flow und auch die Sprintkraft, aber diese Stage war für mich persönlich das Highlight. Man startet nicht oft auf einem Golfplatz auf dem ein paar Stunden später wieder die Golfer an ihrem Handicap arbeiten.

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Nach einem langen Transfer ging es dann mit den Wertungsprüfungen 7 und 8 der Challenge-Wertung am Mückentürmchen im tschechischen Krupka bergab. Diese Stages waren schon etwas matschiger und zerfahrener, aber auch wieder flowig gesteckt. Prüfung 8 war im oberen Teil  noch gut fahrbar, allerdings sollte der zweite Teil der Strecke nach einem Gegenanstieg sehr matschig werden. Dass der untere Teil in dem Fall bei mir besser lief als der obere lag jedoch hauptsächlich an der Tatsache, dass Bremsen keinerlei Wirkung zeigte. Also ließ ich einfach nur laufen und versuchte in halbwegs kontrollierten Drift und Rutschmanövern bergab zu kommen, was auch erstaunlich gut funktionierte. Die letzte Stage startete wieder am Skihang in Altenberg, ging allerdings diesmal auf der anderen Seite des Hanges durch den Wald. Hier versuchte ich jetzt die Bremse nochmal auf zu lassen und es lief erstaunlich gut auf dem rumpeligen Wurzelteil. Am Ende des Tages hieß es bei mir Platz 80 von 160, also gerade an der Grenze zur vorderen Hälfte, was mich echt zufrieden stellte. In der Gesamtwertung wurde es so der 78. von 133 Plätzen. Alles in allem bin ich zufrieden mit meinem Ergebnis, und ich hoffe, dass es mir gelingt mich im nächsten Jahr wieder ein wenig zu steigern. Nach dem Rennen  gab es erst die Tagessiegerehrung und danach die Siegerehrung der Gesamtwertung der beiden Tage.

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Als Endresümee kann ich nur sagen, es war wieder MAD! Ein geniales Wochenende mit neun spaßigen und fordernden Wertungsprüfungen auf Sicht  ist wieder zu Ende. Vielen Dank und ein großes Lob an die Organisatoren und alle Helfer rund um das Rennen und die wirklich gut platzierten Verpflegungspunkte. Hut ab.

Der Termin für die MadEastEnduro-Challenge 2017 steht auch schon fest: Das Wochenende 24.-25.06.2017 ist in meinem Terminkalender auch schon eingetragen, denn die Fahrt ins Erzgebirge ist es auf jeden Fall wert. In diesem Sinne:

Stay tuned …

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