Frammersbach

Die Saison geht los – Enduro One in Frammersbach

Am ersten Mai-Wochenende ging Jon beim ersten Rennen der Enduro One-Serie in Frammersbach an den Start,  das für Jon auch sein erstes Rennen in dieser Saison war.

Von dort aus ging es dann gleich wieder zurück nach Strasburg auf die Uni um die letzten Wochen und Prüfungen seines Bachelors in Molekular- und Zellbiologie zu absolvieren. Gleich darauf ging es in den wohl verdienten Urlaub ins Chiemgau zum zweiten Rennen der Enduro One Serie in Aschau.

Wie es Jon bei den beiden Rennen an jeweils neuen Austragungsorten erging lest ihr hier:

Los geht's mit der Saison 2017 in Frammersbach

Endlich ging dann auch für mich die Saison 2017 los und das gleich in Frammersbach, an einem neuen Austragungsort der Enduro One-Serie. Eigentlich beginne ich die Saison immer im März im belgischen Esneux bei Superplastic Cup, da ich mich dort gut auskenne. Das hilft schon die Nervosität, die das erste Rennen mit sich bringt, etwas zu lindern, denn traditionell läuft es bei mir nicht so gut an. Durch die Uni war es dieses Jahr leider nicht möglich dort zu starten und so ging es gleich mit einem Rennen der E1 Serie los.

Das Niveau der Serie hat sich in den letzten Jahren und auch durch den Ausfall der European Enduro Series und der SSES sehr gesteigert und ich war mal gespannt wie ich abschneiden würde. Gerade weil ich im Winter und auch die Wochen vor dem Rennen mehr CX gefahren bin als wirklich für Enduro Rennen zu trainieren.

Enduro One #1 Frammersbach

Freitagsabends ging es dann gleich nach der Uni von Straßburg aus los. Geschlafen wurde zum letzten Mal im Platzwunder Opel Meriva (später mehr dazu). Samstags hieß es dann gleich Training auf den Stages 5, 6 und 7m, wobei ein Teil der 6 später auch als Prolog Stage dienen würde. Da es eigentlich am Sonntag regnen sollte fuhr ich jede Stage nur einmal ab, da sie sich im Regen ohnehin komplett verändern würden. Wie die Stages waren könnt ihr auf den Helmkameraaufnahmen selbst beurteilen; meiner Meinung nach ganz nett, nur leider etwas viel Getrete. Aber mit einem Winter voller CX-Training in den Beinen sollte das eigentlich kein Problem sein.

Training und Prolog

Beim Prolog war dann doch irgendwie der Wurm bei mir drin und es sollte nur für Platz 67 mit 17 Sekunden Rückstand reichen. Ich hatte mir eigentlich einen Platz in den Top 30 erhofft, aber wirklich sagen wie es läuft kann man erst am Renntag selbst.

Das Rennen geht los

Der für Sonntag angekündigte Regen kam dann doch schon in der Nacht und so spielte mir das suboptimale Prolog-Ergebnis dann doch in die Karten, da die Trails bis zu meinem Start etwas getrocknet sein würden. Die ersten beiden Stages waren noch tretlastiger als die Stages 5 und 6 aus dem Training. Sehr schade. Ich denke, dass es rund um den Sauerberg etwas mehr Potential gibt um bessere Stages abzustecken. Ich musste auch feststellen, dass sitzend auf dem CX-Bike Sprints trainieren doch was anders ist als auf dem Enduro komplett im Stehen durch die beiden Stages zu Treten.

Stages 3 und 4

... machten den Mangel an technischen Passagen dann aber wieder wett, nämlich mit frisch abgestecken "Freeride-Stages" auf lockerem Waldboden. Ich fühlte mich zwar nicht besonders schnell, machte aber wenigstens keine bedeutenden Fehler. Die Stage 5 ging dann aber mal komplett in die Hose. Ein Fehler hat mich komplett aus dem Konzept gebracht und mich viel Schwung gekostet. Stage 6 und 7 waren durchschnittlich.

And these are the results from Germany ... ähh ... Frammersbach

Die Zeiten auf den Stages spiegelten dann auch mein Gefühl wieder. 1 und 2 waren recht gut, da die Fitness stimmte. 3, 4, 6 und 7 waren ganz ok, wenn auch nicht besonders. Stage 5 war eine Katastrophe, bei der ich mindestens 15-20 Sekunden verloren habe, die dann auch den Unterschied zwischen Platz 48 und 30 hätten machen können. Aber naja, eine gute Tradition sollte man ja auch nicht unterbrechen. Nächstes Jahr klappt es dann hoffentlich mit Esneux.

Back to school

Gleich nach dem Rennen ging es dann wieder nach Straßburg, wo die letzten Prüfungen meines Bachelors und die Bewerbung für einen Master warten. Nächster Stopp dann das zweite Rennen der Enduro One-Serie in Aschau! Wie es dort verlief lest und seht ihr im zweiten Teil.

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