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Enduro One #1 in Bad Endbach

Am vergangenen Wochenende sind wir neben dem Marathon bei SKS Shark-Attack Bike-Festival in Saalhausen auch beim ersten Lauf der diesjährigen Enduro One-Serie angetreten. In Bad Endbach waren Chris und Ben am Start und von unserem Luxemburger kommt auch sein Race Report:

11537632_10206596617372480_6464062759758134247_oNach dem für mich ganz guten Rennen in Willingen hieß es wieder fit werden für ’s Rennen in Bad Endbach. Das Rennen war das erste Enduro-One Rennen für 2015. Wir waren gespannt auf die Umsetzung von Baboons und ob die ihre ganze Erfahrung aus den Motocross-Rennen anwenden können. Die Woche vor dem Rennen hatte ich umzugsbedingt nur ganz wenig Zeit zum Fahrradfahren… Ikea statt Trails hieß das Motto. Wenn man dann donnerstags denkt, man müsse die dreiviertel Stunde freie Zeit nutzen um mal wieder – nach 6 Monaten das erste Mal – Laufen zu gehen… eine schlechte Idee; schon lange nicht mehr so viel Muskelkater gehabt.

10426106_944181018955038_4278946081926064334_nNach der Anreise am Freitag aus Freiburg, bei der ich viel Zeit hatte die schöne Gegend zu genießen, stand am Samstag das Training auf dem Plan. Da Christian am Samstag arbeiten musste und es nicht rechtzeitig zum Training und Prolog schaffte, fuhr ich das Training mit den Jungs und Mädels vom Ruhrpott Enduro Team. Stage 1 und 5 durften befahren werden. Stage 1 war staubig, trocken und eher technisch. Nach mehrmaligem Befahren – beim Aufstieg durfte man den Schlepplift benutzen – kamen wir auf der Strecke gut zurecht und entschlossen uns zur Stage 5 weiter zu fahren. Stage 5 war schön schnell und lange. Nachmittags sollte dann noch der Prolog für das Rennen gestartet werden.

11161719_10206596617332479_5906497818299220470_oProlog: Um 16:00 Uhr fiel der Startschuss bzw. der vom Motocross mitgebrachte Countdown. Also fuhren die 245 Teilnehmer zum Start des Prologs, der auf der Hälfte der Stage 5 war. Dadurch, dass alle gleichzeitig hochgefahren sind hatte natürlich zur Folge, dass wir oben fast ’ne dreiviertel Stunde warten mussten. Als ich dann ausgekühlt und müde starten durfte brauchte ich erst ein paar Sekunden bis ich im „Race Mode“ war. Weil wir nah hintereinander Starten durften, konnte ich das Hinterrad vom Simon Heinzemann (E1 Pro: 3.Platz) jagen, was mich ganz besonders pushte. Als ich im Ziel angekommen war, war ich auf Platz 5 in der E1 Sport Klasse und nachdem alle eingetroffen waren, war es immerhin noch Platz 7. Das gab mir natürlich Zuversicht für den kommenden Renntag.

10014776_10206596617092473_564120857066249087_oRenntag – Stage 1: Beim Start wurde uns mitgeteilt, dass der zweite Sprung, der am Vortag gesperrt war jetzt geöffnet sei. Ich denke mir: Super, da kann man ja noch Zeit gewinnen. Nach dem Start verlief alles problemlos, alle Lines gefahren, so wie am Vortag trainiert. Dann kam der Sprung. Nach dem Absprung wusste ich schon, dass das so nicht klappen würde. Da überschlug ich mich schon. Ich kam eigentlich recht schnell wieder auf’s Rad und bis auf ein gebrochenes Visier und ’ner schmerzende Nase blieb ich eigentlich unversehrt. Als ich mich vom Schlepplift hochziehen ließ, versuchte ich mich wieder selbst zu motivieren und anzuspornen. Dann wird‘s halt kein Top 10 Resultat, doch das Rennen geht weiter und Top 20 meinte ich sei noch möglich.

11402810_944179312288542_1916311193417343260_nDie restlichen 4 Stages verliefen bei mir problemlos. Stage 4 musste ich meinen Teamkollegen, den es in der vorletzten Steilkurve rausgehauen hat, überholen. Am Ende reichte es noch für einen 11. Platz mit einem Rückstand von 38 Sekunden auf dem Gewinner Tim Schüz. Im Nachhinein denk ich dass, ohne Sturz, Top 5 möglich gewesen wäre. Christian startete mit einer Prolog Zeit von 4 Minuten 52 Sekunden, und konnte sich noch zum Platz 69 hochkämpfen.

10733845_10206596617132474_5883516910104138069_oAlles in Allem ein super Wochenende, viele nette Leute kennen gelernt, ’ne schöne Zeit auf dem Rad gehabt und ich glaub, dass ist ja schließlich auch das Wichtigste bei den Enduro Rennen. Von der Organisation her ein fettes Lob an Baboons, alles war so wie man es sich erwartet. Im Gegensatz zu Willingen hat man die Streckenführung schon beim ersten Anblick erkennen können. Auch ein Lob an den Flowtrail Bad Endbach. Die Streckführung war abwechslungsreich und machte Spaß beim Fahren. Die Stages 2-5 lagen alle parallel am gleichen Hang, was es natürlich zugänglich für Zuschauer machte.

Live Timing: ein super Feature, was alle anderen Renn-Organisatoren auch übernehmen könnten.

 

Fotos: Privat & Baboons / Enduro One

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