Halloweenduro 04

Jon beim Halloweenduro in Bois des Rêves/BEL

Am ersten Novemberwochenende war Jon beim Halloweenduro in Bois des Rêves – in der Nähe von Ottignies/BEL – unterwegs.

Beim Halloweenduro handelte es sich laut Veranstalter um ein Mini-Enduro Rennen. Was das genau heißen sollte lest ihr hier in Jons Bericht:

Nach meiner leichten Schulterverletzung bei den Enduro Meisterschaften im August war ich keine Rennen gefahren und abgesehen vom Island Trip mit Ben auch kaum auf dem Enduro unterwegs gewesen. Als ich zwei Wochen vor dem Rennen die Trails mal wieder unsicher machen wollte endete das leider recht schnell mit einem heftigen Sturz und einem späteren Trip zum Krankenhaus. Es ging eigentlich nur darum zu checken, ob das Handgelenk nicht doch gebrochen war. Glücklicherweise stellte sich raus, dass es „nur“ eine Prellung und eine Kapselverletzung an der Handwurzel war. Besser als gebrochen, aber bis zum Rennen sollte ich dann doch eher kein Mountainbike mehr fahren. Es standen also nur ein paar Sessions auf der Rolle auf dem Programm.

Nun zum Rennen selbst

Es stand ein hektisches Wochenende an: Ich hatte am Freitag noch Vorlesung in Straßburg und nahm am Samstagmittag den Zug nach Luxemburg. Am frühen Sonntag ging es dann sehr früh los nach Belgien. Am Montagmorgen musste ich dann wieder in Straßburg sein, also ging es nach dem Rennen wieder gleich nach Luxemburg, wo ich gerade mit einer guten Stunde Spielraum noch den letzten Zug nach Straßburg erwischen sollte.

Halloweenduro 01

Das Rennen an sich war ganz interessant

Es standen beim Halloweenduro sechs sehr kurze Stages auf dem Programm, die am Morgen für 1,5 Stunden zum Training freigeben waren. Klingt nach wenig Zeit, reichte aber um alle Stages einmal abzufahren. Nützlich war das Training vor allem, da so manche eng abgesteckte Kurve auf einigen der Stages wartete. Zwischen den kniffligen Passagen ging es dann aber auch mal schneller und steiler gerade aus den Hang runter. Die schnellen Passagen gingen auch sehr gut, nur wenn es kniffliger wurde konnte ich wegen der noch etwas lädierten Hand nicht die nötige Kraft aufbringen, um das Rad zackig durch die Kurve zu kriegen.

Halloweenduro 03

Insgesamt lief es aber im Rennen recht gut

Ich fuhr jedoch sehr zurückhaltend, um nicht noch mal auf die Hand zu fallen. Es machte trotzdem riesen Spaß und es war ein klasse Gefühl nach längerer Zeit wieder gegen die Zeit zu fahren.

Es war auch gut mal zu sehen woran ich im Winter noch arbeiten muss: Und zwar vor allem an der Kraft im Oberkörper. Das Halloweenduro machte mich wieder hungrig auf mehr, auch wenn das wohl das letzte Rennen dieses Jahr war. Obwohl… mein CX-Rad möchte vielleicht auch mal an einer Startlinie stehen. Mal seh’n. Mit ‘nem „Rennrad“ durchs Gelände geht ja noch, aber dann absteigen und laufen? Naja…

Halloweenduro 05

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