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Jón beim dritten Lauf der Enduro One Serie am Dünsberg

Aktuell läuft das vorletzte Rennen der Enduro One-Serie, bei dem wir auch vertreten sind. Noch als kleiner Nachtrag vom E1-Rennen am Dünsberg, bei dem Jón am 08. und 09.08. an den Start gegangen ist. Hier sein Bericht.

Wie bei der Enduro One-Serie gewohnt, ging es am Samstag erst zum Training auf zwei von den Organisatoren ausgewählten Stages. In diesem Fall waren es Stages 1 und 6, wobei der untere Teil der 6 auch am Samstagnachmittag als Prolog Strecke dienen würde. Stage 1 war mit steilen und staubigen Kurven recht anspruchsvoll. Stage 6 war recht lang und abwechslungsreich. Anfangs wieder staubigen Kurven, dann dem unter den Locals als Rutsche bekannten Steilstück, einem längeren Gegenanstieg und zum Schluss einem längeren High-Speed Teil. Da ich etwas später an der Reihe war als gedacht und der Trainingsbetrieb leider wegen eines Unfalls unterbrochen wurde, konnte ich diese Stage nur einmal abfahren. Stage 1 konnte ich wie geplangt 2 Mal komplett trainieren.

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Beim Prolog ging es ab der Rutsche über Stage 6. Entscheident wäre wohl der Gegenanstieg. Bei mir lief es ganz gut, auch wenn die Fitness nicht die beste war. Platz 9 in der Pro Klasse.

Am Sonntag ging es dann über knapp 30 km auf 6 Stages zur Sache. Die ersten drei Stages verliefen über den Dünsberg, der die höchste Anhebung der Region ist. Stage 3 hatte einen sehr steilen Gegenanstieg in petto, der mich recht fertig gemacht hat. Den Rest der Stage fuhr ich gefühlt recht langsam, da der Puls noch immer jenseits von Gut und Böse lag. Für Stages 4 und 5 musste erst ein recht langer Transfert absolviert werden. Stage 4 bestand grösstenteils aus einem im Nadelwald abgestecken Zick-Zack-Kurs, der mir nicht besonders gefiehl, da es schwierig war Geschwindigkeit zu gwinnen und zu halten. Ich kam einfach nicht in den bekannten „Flow“. Stage 5 ging sehr kurz über angelegte Strecken und lief ganz gut. Zur guter Letzt ging es dann noch einmal hoch auf den Dünsberg zur Stage 6. Abgesehen davon, dass ich die Kurve in den Gegenanstieg etwas versaut habe, ging es recht gut.

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Als ich in’s Ziel kam lag ich überraschent auf Platz 5. Es standen aber noch ein paar gute Fahrer der Pro Klasse am Start und als jeder im Ziel war lag ich wieder auf Platz 9. Ein Schritt in die richtige Richtung, denn ich hatte auf den meisten Stages nicht mehr als rund 10 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Fotos: Baboons

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