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Saisonauftakt der Enduro One Serie in Wipperfürth

Am vergangenen Wochenende feierte die Enduro One Serie im bergischen Wipperfürth ihr diesjähriges Saisondebüt. Bei freundlichem Wetter machten sich von uns Jòn und Chris auf, um mit hunderten Enduro begeisterter Biker die Trails um die Hansestadt unsicher zu machen. Hier der Bericht von Chris:

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Am letzten Samstag begann der erste Lauf der Enduro One Serie 2016 im bergischen Wipperfürth. Wie aus den letzten beiden Jahren bekannt wusste ich, dass es wieder ziemlich tretlastig werden würde. Das Wetter sollte relativ wechselhaft werden, weshalb ich mich schon auf eine kleine Schlammschlacht, wie im Vorjahr , eingestellt hatte, aber der Wettergott bescherte uns bestes Wetter und die Trails waren somit schön trocken und griffig.

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Am Samstag begann der Nachmittag mit der Möglichkeit, zwei der sechs Stages zu trainieren, was Jón auch nutzte und sich so einen Eindruck der Bodenbeschaffenheiten machen. Nach der Fahrerbesprechung ging es dann in 50er Gruppen los zum Prolog, der in einem auch die 6. Stage am Sonntag sein sollte. Jón nutzte den Prolog als zweiten Trainingsdurchlauf und ließ es auf dem langen Tretstück eher ruhig angehen, um unten im technischeren Geläuf etwas mehr Gas geben zu können, was auch gut funktionierte. Ich kannte den groben Verlauf noch aus dem Vorjahr, allerdings hatte ich das Tretstück nicht mehr so lang in Erinnerung, aber ich kam auch gut durch und lag 4 sec hinter Jón.

13307327_633617586822989_791592906047157054_nAm Sonntag startete Jon somit aus dem fünften 20er Startblock und ich aus dem achten. Das Wetter war wie auch am Samstag wieder sehr angenehm und so ging es dann am Sonntagmorgen los auf den fast 6km langen Transfer zur ersten Stage. Die erste Stage war sehr tretlastig und eben, flowig und mit Wurzeln gespickt. Hier merkte ich, dass sich das Wintertraining schon ein wenig bezahlt machte. Jón nahm am Anfang etwas Speed raus und hatte so noch viel Power zum Ende hin. Die zweite Stage war auch wieder tretlastig, mit vielen Wurzeln und zwei dicken Kratern am Ende, wo ich die Linie nicht so richtig traf und etwas Schwung verlor. Jón war am Anfang etwas zu schnell und verlor so etwas power unten raus. Die dritte Stage war ähnlich flowig und forderte wieder stramme Waden, gefühlt etwas abschüssiger, mit einer schönen Steilspitzkehre vor dem Ziel. Zum Glück kannte ich diese Kehre vom letzten Jahr, daher kam ich ganz gut durch.

13335615_633617570156324_8596899288284959536_nDie vierte Stage war die technischste von allen, mit ein paar sehr schönen Spitzkurven. Da Jón und ich uns diese Stage am Samstag noch zu Fuß angeschaut hatten, was in den Regularien dieses Jahr erlaubt ist, hatten wir uns Lines ausgeschaut, die es dann natürlich im Renntempo zu treffen galt. Das gelang uns beiden sehr gut, und diese Stage war in meinen Augen die spaßigste des Tages. Stage 5 war wieder sehr flach und flowig, zum Schluss mit einem schönen Vollgasteil. Hier merkte ich jedoch, dass die Beine noch etwas mehr Training brauchen, die Kraftausdauer ist noch ausbaufähig. Die letzte Stage war der Prolog vom Samstag, daher kannten wir sie. Leider konnte ich meine Prologzeit nur minimal verbessern da meine Beine nicht mehr so wollten, Jón war auch nicht ganz im Rhythmus, aber er kam schneller durch. Obwohl die Stage die meistfrequentierte des Wochenendes war, fühlte sich der Boden für mich am Sonntag besser an weil nun mehr Rinnen im Boden waren die in den Kurven etwas mehr Grip boten.

e1_-_wipperfuerth_2016_7_20160601_1657840353Alles in allem lief es für uns beide ziemlich gut, Jon belegte in der Pro Klasse den 17. Platz und den 52. in der Gesamtwertung. Bei mir reichte es leider nicht für die vordere Hälfte der Sport Klasse. Es wurde der 47. Platz und in der Gesamtwertung der 133. von 372 Startern. Alles in allem war ich echt zufrieden für mein erstes Rennen in diesem Jahr. Ich weiß jetzt woran ich noch arbeiten muss und habe gemerkt, dass mich das Training im Fitnessstudio stabiler und sicherer auf dem Rad gemacht hat.

Für mich geht es Ende des Monats bei der Mad East Enduro Challenge in Altenberg/Erzgebirge weiter. Jón gönnt sich eine kleine Pause um Anfang Juli beim nächsten Lauf der Enduro One wieder mit voller Energie anzugreifen.

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Vielen Dank sei an dieser Stelle nochmal an alle Organisatoren und Helfer gerichtet, so zum Beispiel an Baboons, Christian Hens und alle anderen. Ihr habt aus den relativ flachen Stages echt alles rausgeholt, ein top Saisonstart.

In diesem Sinne… Stay tuned! Und an alle, die auch mal Enduro Raceluft schnuppern wollen: Für die Events in Dünsberg, am Ochsenkopf und in Bad Endbach sind bestimmt noch Plätze zu ergattern.

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