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Superplastic Cup 1 – Esneux/BEL

Endlich war es wieder soweit. nach einer langen Off-Season ging es traditionsgemäß nach Esneux zum ersten Rennen der Saison.

Im Gegensatz zu den letzten 3 Jahren schien dieses mal sogar das Wetter mitzuspielen. Es war zwar etwas kalt aber von Regen keine Spur. Wie immer beim Superplastic Cup (ehem. Easyphone Enduro Cup) standen 6 Stages auf dem Plan, nur dass es seit diesem Jahr keine Mittagspause mehr gibt. Ich persönlich find das gut, so ist man eher fertig und man kommt nicht so aus dem Rhythmus wie sonst.

Erstes Rennen - Erste Stage - Erster Crash... Nur fast!

Erstes Rennen – Erste Stage – Erster Crash… Nur fast!

Stage 1 war mit 800 m recht kurz, aber cool. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass die Trails doch noch etwas feucht waren und an manchen Stellen noch richtig schlammig. Liegt wohl daran, dass die meisten Stages auf der Schattenseite des Berges lagen. Abgesehen von einem kleinen Fehler der fast zum ersten Crash der Saison führte lief es ganz gut, auch wenn ich das Gefühl hatte nicht richtig rein zu kommen.

Nach dem Anstieg dem Vordermann nah auf den Fersen

Nach dem Anstieg dem Vordermann nah auf den Fersen

Stage 2 war etwa 400 m länger und brachte die Fahrer mit einem richtigen Gegenanstieg ans Limit. Da ich schon öfters in Esneux war wusste ich, was mich erwartete und ging den oberen Teil der Stage etwas entspannter an um noch genügend Power für den Berg zu haben. Der Plan ging auf und ich konnte am Ende des Anstieges zum Vordermann aufschließen und fuhr den Rest der Stage hinter ihm bis ins Ziel.

Stage 3 war eine etwas abgeänderte Version der Stage 1. Hier lief es richtig gut, ich kam gut rein und fuhr nah am Limit ohne große Fehler zu machen. So sollte es sein!

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Auf der Stage 4 kann wieder der Anstieg, dieses Mal war der obere Teil nur abgeändert worden und ich hatte am Anfang des Anstiegs nicht mehr genug Kraft um hoch zu fahren, sodass ich, wie die meisten, den Berg hoch lief. Abgesehen davon ging es aber ganz gut.

10987636_1085580191503688_6289498080659882330_oStage 5 war wieder kürzer, und zwar kürzer als gedacht. Ich hatte die Stage etwas länger in Erinnerung und versuchte etwas Kraft zu sparen, als ich das Ziel dann sah war ich sehr überrascht und etwas genervt da ich mehr hätte geben können, hätte ich gewusst dass die Stage so kurz ist.

Auf der letzten Stage ging es über die bekannte Felspassage. Dank des guten Wetters hatten sich hier recht viele Zuschauer eingefunden. Ich konnte zu den beiden Fahrern vor mir aufschließen und einen überholen. Den Armen hat es anscheinend voll mit dem Gesäß auf einen Felsen gehauen.

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Am Ende kam für mich ein 35. Platz in der Gesamtwertung und ein 16. Platz bei der Elite raus. Ein ganz guter Anfang, wenn man bedenkt, dass ich letztes Jahr lange, abgesehen von dem letzten Rennen der Serie, immer knapp an den Top 20 scheiterte. Das erste Rennen der Saison ist immer etwas Spezielles und gut, um zu sehen woran man noch arbeiten muss. Bei mir sind das wohl die Sprints und ich muss alle Stages so fahren wie die 3, dann ist noch viel Luft nach oben!

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