Jon in den Top 5 - Siegerehrung

Jon knackt die Top 5 der Enduro One in der Wildschönau!

Jon fährt in der Wildschönau in die Top 5.

Am vergangenen Wochenende war Jon bei seinem Lieblingsrennen der Enduro One Serie in der Wildschönau unterwegs und das mit recht viel Erfolg.

Es ist zum dritten Mal dass die ursprünglich exklusiv in Deutschland ausgetragene Enduro One Serie einen Sprung über die österreichische Grenze in die Wildschönau macht. Jón war seit dem ersten Mal dabei und es ist seitdem sein Lieblingsrennen.

Nach einen etwas ernüchternden Saisonstart wurde er letztes Jahr schon überraschend auf dem 9. Platz gelandet. Dieses Jahr lief der Saisonstart besser und die Erwartungen insgeheim höher.

Training:

Wie für die E1 Serie üblich, durften die Fahrer einen Teil der Strecken trainieren. Dieses Mal war es die erste Hälfte der Stage 1, sowie Stage 5 und Stage 6, die auch zum Prolog dienen würde. Stage 1 war vor 2 Jahren schon dabei und gehört mit einem recht langen Naturtrail und engen Spitzkurven zu Jons Stärken. Stage 5 war identisch mit der vom letzten Jahr, genau so wie die Stage 6.

Prolog:

Wie schon beide Jahre davor war die Prologstrecke kurz und diente vor allem dazu den Sport den Zuschauern näher zu bringen. Es waren auch einige Einheimische gekommen und haben für gute Stimmung gesorgt. Jon kam gleich nach dem Start von der Ideallinie ab und verlor so etwas Zeit. Nach etwas mehr als 40” kam er auf Platz 36. ins Ziel.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von Jons Lauf, der Strecke und der Stimmung machen:

Da die Zeiten im Prolog so knapp waren, landete Jon im 8. Startblock. Der Rückstand auf die Spitze betrug aber nur 5 Sekunden, die auf den langen Stages vom Sonntag wieder gutgemacht werden können.

Renntag:

Um 09:18 Uhr ging es los und nach einem kurzen Transfer per Lift hoch zur ersten Stage.

Auf der erst Hälfte der Stage fand Jon nich ganz den Flow, wahrscheinlich weil es gleich ohne richtiges Aufwärmen auf die Stage ging. Als er aber den Fahrer vor sich im Blickfeld hatte, lief es deutlich besser. Auf dem letzten Gegenanstieg ins Ziel konnte er diesen und den nächsten Fahrer noch überholen. So schlecht war der Anfang dann doch nicht und es reichte für Platz 10 auf der Stage in 4:49 min.

Zur zweiten Stage ging es auch wieder per Lift, die letzten 250hm zur Spitze mussten aber noch getreten werden. Die Stage begann mit einem knackigen Tretstück, bevor es über einen tief in die Alpenwiese gefrästen Trail schnell bergab ging. Auf dem Tretstück konnte Jon etwas vom Rennradtraining profitieren und auf den Fahrer vor sich aufschließen. Dieser ließ ihn dann auch sehr fair vorbei. Danach lief es bei Jon noch mal so richtig gut weiter und er war selbst etwas erstaunt, wie schnell er den Trail runter geballert ist. Hier war das Identiti Mettle mal so richtig in seinem Element. Nach 2:17 min. war er schon im Ziel und landete auf der Stage auf Platz 5.

Nach der Stage ging es dann nach kurzem Geschiebe noch ein paar Höhenmeter hoch und recht schnell zur dritten Stage. Diese war wie letztes Jahr sehr schell und mit vielen kleinen Wurzeln und Steinen versehen. Mit glühenden Unterarmen und Händen erreichte Jon in 3:48 min. Platz 8.

Jon in den Top 5 - 01

Über einen breiten Waldweg ging es dann kurz bergab zum Start der vierten Stage. Diese war aus zwei Stages der Vorjahre zusammengesetzt. Oben ging es wieder auf einen schönen Naturtrail los, der dann nach unten raus abflachte. Hier schloss Jon auf den Vordermann auf, der ihn leider nicht gleich vorbei ließ und Jon davon abhielt sein ganzes Sprintpotentiel gleich auszunutzen. Nachdem das eine oder andere Sekündchen wohl verloren gegangen war, konnte er dann doch überholen und landete mit einer Zeit von 3:57 min. auf dem 8. Platz.

Nach einer kurzen Verpflegung am Auto ging es dann über einen geteerten Weg hoch zur letzen wirklichen Stage des Tages. Diese war mit einem Anlieger am Anfang und einem kurzen Metallsteg etwas ausgebessert worden und trotzdem noch schnell und ruppig mit einem kleinen Tretstück in der Mitte. Am besten ihr schaut es euch selbst an:

Ohne große Schwierigkeiten kam Jon hier nach 2:21 min. auf Platz 11. Dank Live-Timing wusste er jetzt schon, dass es für die Top 10 reichen würden, wenn auf der Stage 6, der Prologstrecke, nichts schief gehen würde. Dementsprechend fuhr Jon hier ohne Risiko in 38 sek. auf Platz 25.

Bei der Zieleinfahrt lag er auf Platz 5. Es waren aber noch ein paar schnelle Fahrer unterwegs. Darunter auch der Gewinner aus Roßbach, Paul Maag, der nach einem schweren Sturz im Prolog in einer der letzten Startgruppen starten musste. Trotz einer sehr starken Aufhohljagd reichte es für ihn aber nicht und Jon blieb somit auf Platz 5. Was für eine Leistung!

Jon in den Top 5 - Siegerehrung

Das Enduro One Rennen in der Wildschönau bleibt eines von Jon Lieblingsrennen und er wird auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei sein!

Für Jon geht es jetzt erst mal zwei Wochen in wohlverdienten Urlaub auf Island, bevor er am ersten Augustwochenende in Wipperfürth wieder auf Punktejagd für die E1-Meisterschaft geht.

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